Katja Pfeiffer

Kunst & Design // Artikel vom 17.04.2019

Die Erweiterung des Begriffs der Plastik ist schon so strapaziert worden, dass hier niemand mehr Neues erwartet.

Umso interessanter, wenn es in der Rückbesinnung und Befragung eigentlich skulpturaler Grundbedingungen wie Konstruktion, Spannung, Form und Stabilität liegt. Bei der Wuppertaler Künstlerin und Professorin Katja Pfeiffer (geb. 1973) geschieht dies sehr transparent mit dem unkonventionellen Einsatz von Materialien, die Transport, Handwerk und Bau entliehen sind.

Temporäre, unter Spannung zusammengebundene, jederzeit wieder zerlegbare, formal klare Skulpturen, Modelle und Reliefs aus Schichten, Stanzformen, Latten, Spanngurten und wiederverwendeten Holzteilen werden passgenau auf die Galerieräume und den Gotischen Chor bezogen installiert. Die Dimension Farbe spielt dabei keine ganz untergeordnete Rolle.

Eröffnung: Fr, 17.5., 20 Uhr, bis 11.8. , Galerie der Stadt Backnang

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