Künstler der Bretagne

Kunst & Design // Artikel vom 25.08.2017

Die Bretagne ist ein Land der Legenden, reich an Geschichte, authentisch, mit felsigen Küsten und geheimnisvollen Wäldern.

Trotz Internet und Globalisierung ist die dortige Kunst von den besonderen Eigenheiten ihrer Umgebung geprägt – vor allem durch das beständig tosende Meer und die schroffe Küstenlandschaft. Von der Pfalz liegt die französische Region rund 1.000 Kilometer entfernt – eine räumliche Distanz, die das Besondere zum Unbekannten werden lässt. Mit Gemälden, Fotografien, Objekten und Skulpturen von sieben Künstlern der Bretagne bietet die Ausstellung im Kunstverein eine authentische Begegnung mit diesem Besonderen.

In den expressiven Malereien von Rodolphe Le Corre tauchen immer wieder die typischen Felsformationen auf, während sich Isabelle Courtiau in teils heftiger Malweise mit der Industriearchitektur der Region beschäftigt. Fabrice Thomas erzählt mit seinen collagierten Malereien Geschichten aus dem alltäglichen Leben und Veronique Mallevaes schafft Portraits, für die sie gebogenen Eisendraht und Fundstücke vom Strand verwendet. Die beiden Glaskünstler Chantal und Didier Le Hen fangen mit ihren Objekten das helle Licht der bretonischen Landschaft ein.

Dagegen fotografiert Eric Courtet Kräne, Silos oder Bunker im fahlen Licht des Morgengrauens. Ähnlich einem Panorama breitet sich die von Günther Berlejung kuratierte Schau vor dem Betrachter aus und lädt ein zum Sehen, zum Verstehen und zum Überwinden von Distanzen.

Vernissage: Fr, 25.8., 20 Uhr, 26.8.-8.10., Kunstverein Villa ­Streccius, Landau

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