Kunst in der IWKA

Kunst & Design // Artikel vom 09.02.2021

Georg Schalla

Die Industriewerke Karlsruhe-Augsburg (IWKA) sind heute nicht mehr sehr bekannt, aber alle Kunstinteressierten kennen das ZKM.

Dieses ist untergekommen im architektonischen Rest der ehemaligen IWKA. Zu verdanken ist das nicht zuletzt einer Künstlerinitiative um Georg Schalla, die das weitläufige leerstehende Areal in den 80er Jahren „besetzt“, mit künstlerischen Projekten belebt und durch intensive Öffentlichkeitsarbeit den geplanten Totalabriss verhindert hat.

Arbeiten, die zu dieser Zeit von dort arbeitenden KünstlerInnen wie Bruno Kurz, Guntram Prochaska, Uta Spieß und anderen gefertigt wurden, zeigt die Ausstellung „Kunst in der IWKA (bevor das ZKM da war!)“ zusammen mit Fotos von Peter Empl, die in diesem Zusammenhang entstanden sind. Die Ausstellung erinnert nochmals daran, unter welch prekären Bedingungen engagierte Kunstschaffende damals gearbeitet und durch ihren Pioniergeist sowohl Artspaces für die Zukunft ermöglicht als auch hervorragende Kunstwerke geschaffen haben.

Besuch nach Anmeldung unter Tel. 0721/840 89 10 und 0174/641 88 37 oder E-Mail an kunstperipherien@online.de. -ps/pat

1.11.-16.4., Galerie Kunstperipherien, Karlsruhe

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