Kunsträume auf Tournee im Ländle

Kunst & Design // Artikel vom 29.04.2011

In den nächsten Monaten kann uns ein Hauch Mannheim oder Heidelberg in Karlsruhe anwehen.

Andererseits ist Karlsruhe über ausgewählte Produzentengalerien und Projekträume in anderen Städten Baden-Württembergs präsent. Das Kunstbüro Baden-Württemberg, auf Initiative der Landeskunststiftung 2009 gegründet, hat sich zum Ziel gesetzt, neue Trends und junges künstlerisches Potenzial auch über die jeweiligen Stadtgrenzen hinaus bekannt zu machen.

Auf seine Anregung hin und durch das Kunstbüro koordiniert entstand das Projekt „Außerhalb“, innerhalb dessen Offspaces aus verschiedenen Städten auf Tournee gehen und im Gegenzug eine Gastinstitution in ihren eigenen Räumen präsentieren. In Karlsruhe können auf diese Weise Kunsträume aus Sasbachwalden, Heidelberg und Mannheim kennengelernt werden.

Nachdem das CoCAO bereits auf der UND #6 vertreten war, war es mit der Gruppenausstellung „Diving For Pearls (In Your Own Soup)“ bis 5.4. mit einer multimedialen Gruppenausstellung im Kunstraum Morgenstraße zu Gast. Daran anschließend wird dort ab 29.4. die Ausstellung „Touching The Void//Es gibt keinen sicheren Ort, nirgends“ zu sehen sein.

Der Karlsruher Kunstraum ist dabei als Kommentar zur zeitgleichen Mannheimer Ausstellung im Zeitraumexit zu verstehen. In Karlsruhe werden Arbeiten von Dennis Feddersen und Enrico Bach zu sehen sein, die sich mit Raumqualitäten auseinandersetzen – ein Thema, das dann in der vom Kunstraum Morgenstraße kuratierten Gruppenausstellung in Mannheim in künstlerischer Breite vorgestellt wird.

Drei Tage lang wird das Heidelberger Open Space Lab die beiden Künstler Christian Eisenberger und Thomas Palme ab 6.5. in der V8 Plattform für Neue Kunst unter dem Titel „Kolatschendämmerung“ präsentieren. -ChG

„Touching The Void//Es gibt keinen sicheren Ort, nirgends“ im Kunstraum Morgenstraße, Karlsruhe, Eröffnung: 29.4., 19 Uhr, 29.4.-29.5. „Kolatschendämmerung“ im V8, Eröffnung: 6.5., 19 Uhr, 7.-10.5.

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