Licht & Schatten

Kunst & Design // Artikel vom 11.08.2015

Unbeleuchtete Bereiche stehen bei Heinz Mack im Mittelpunkt seines Werks.

Und doch: von Düsternis keine Spur! Denn um Schatten zu sehen, brauchen wir Licht, damit das angestrahlte Objekt einen Schatten werfen kann. Mit Spiegelelementen hat Heinz Mack in Rauminstallationen, aber auch in der Sahara dieses physikalische Phänomen künstlerisch erforscht und, davon ausgehend, die Spektralfarben näher betrachtet. Es ist keineswegs ein monochromes Werk dabei herausgekommen.

Und es ist auch nicht steril. Vielmehr erzeugen die glitzernden, spiegelnden Flächen, die sich gegeneinander drehenden weißen Flächen seiner Rotoren hochästhetische Objekte, bei denen aber das Objekt selbst zugunsten seiner Wahrnehmung durch den Betrachter in den Hintergrund rückt. So ist diese Ausstellung – neben der Präsentation von Kunstwerken – für den Besucher vor allem eines: eine ästhetische Auseinandersetzung mit dem Phänomen von Licht und Schatten und dessen Erzeugung. -ChG

bis 20.9., Museum Frieder Burda, Baden-Baden

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