Liebesgaben an die Front

Kunst & Design // Artikel vom 24.06.2014

So romantisch wie der Titel anklingen lässt, waren „Liebesgaben“, die im Ersten Weltkrieg an die Front verschickt wurden, nicht.

Sie sollten die Soldaten mit dem ausstatten, was dringend gebraucht wurde – gesammelt wurde mal Gold, mal warme Kleidung, mal „Rauchmaterial aller Art“, und 100 Jahre später zeigt das Stadtarchiv Karlsruhe nun bis in den Oktober hinein eine Auswahl von Plakaten und Fotos zu diesen Sammelaufrufen.

Noch mehr zum „Krieg daheim“, sprich: dessen konkrete Auswirkungen auf Karlsruhe, versammelt der Aufsatzband „Der Krieg daheim – Karlsruhe 1914-1918“, der am Di, 24.6., 18 Uhr im Ständehaussaal vorgestellt wird – begleitend zur gleichnamigen Doppelausstellung im Stadt- und Pfinzgaumuseum und als Eröffnung zur Ausstellung über „Parlament und Ständehaus im Ersten Weltkrieg“ in der Erinnerungsstätte Ständehaus. -bes

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