Mari Seibel & Thomas Lutz

Kunst & Design // Artikel vom 23.09.2016

Slow Food war gestern – heute hat die Bewegung die Kunst erreicht (so könnte man jedenfalls meinen).

Die beiden Künstler betonen in ihren Arbeiten jedenfalls die händische und dadurch zeitintensive Herstellung, mit der sie einen Akzent gegen die Schnelllebigkeit unserer Zeit setzen wollen.

Mari Seibels Fotografien scheinen aus einer anderen Zeit gefallen zu sein, sie sind analog aufgenommen, handvergrößert und nachkoloriert, während Thomas Lutz den grassierenden Zweckoptimismus ins Gegenteil verkehrt. Seine Maschinen und Automaten folgen erklärtermaßen keinem Zweck, die per Knopfdruck auslösbaren Bewegungen sind oft unerwartet und seltsam. -ChG

Eröffnung: Fr, 23.9., 19 Uhr, bis 30.9., Poly Produzentengalerie, Karlsruhe

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