Maria Tackmann

Kunst & Design // Artikel vom 11.03.2018

Land Art, Arte povera...

Auf diese interessanten und längst nicht historisch gewordenen Strömungen greift Maria Tackmann zurück, wenn sie ihren Blick auf die Ästhetik der einzelnen Gegenstände richtet, auf Steine und Blätter, Glasscherben, Stoffreste oder zerbrochene Ziegel. Tackmann gibt diesen in ihren vieldeutigen Werken ihre eigenständige Würde zurück, indem sie sie sparsam zu minimalen und doch poetischen Werken zusammenfügt.

Leise bringt sie damit die Dinge zum Sprechen und den Betrachter zum Zuhören. In ihren Zeichnungen spürt die 1982 geborene Künstlerin, die in Karlsruhe bei Helmut Dorner und bei Silvia Bächli als Meisterschülerin studierte, vor allem der Materialität des Papiers nach, das sie vielfältig bearbeitet. Die große Ausstellung „Delaunay, Apollinaire und der Orphismus“ (noch bis 2.4.) wird noch einmal am Fr., 2.3., um 19 Uhr mit einer Lichtoper, einer visuellen Sinfonie aus Licht, Klang und Erzählung gefeiert. -gepa

Tackmann, bis 8.4.; Künstlergespräch: So, 11.3.,16 Uhr, Ludwigshafen

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