Max Pechstein

Kunst & Design // Artikel vom 29.11.2019

Max Pechstein, Tänzerin im Spiegel, 1923, Privatbesitz, Foto: Karen Bartsch, Berlin

Ein Körper gebe ihm mehr Anregung als eine Landschaft, sagte der Maler und leidenschaftliche Tänzer Max Pechstein über sich.

Erstmals beleuchtet eine Ausstellung die Bedeutung des Tanzes als Motiv in der Malerei des Expressionisten. Er erlebte die neue Blüte des Tanzes im frühen 20. Jahrhundert – sei es im Gesellschaftstanz der Goldenen 20er oder als Bindeglied zwischen Bewegung und Unterhaltungskultur im Zirkus.

So tanzen die Frauen und Männer auf seinen Aquarellen, Ölgemälden und Kreidebildern in Varietés, in Bars und Manegen, allein, zu zweit und sogar zu Pferde. Auch rituelle Tänze aus Palau hat Pechstein festgehalten. Zu seinen Bildern kommen ausgewählte Tanzdarstellungen anderer Expressionisten und kulturhistorische Exponate in Form von Fotos, Filmen und Kostümen. -fd

Eröffnung: Fr, 29.11., 18 Uhr, 30.11.-15.3., Kunsthalle Tübingen

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