Max-Peter Näher

Kunst & Design // Artikel vom 09.03.2018

Selbst die Empore des Asamsaals und seine offenen Zugänge waren besetzt, um die über 300 Kunstinteressierten, Weggefährten, Künstler und Freunde des vor einem Jahr verstorbenen, in Ettlingen wirkenden Künstlers Max-Peter Näher aufzunehmen, die bei der Vernissage des Ausstellung „Eine Menge Leben – Malerei“ für ein „Full House“ des Museums im Schloss Ettlingen sorgten.

In Ettlingen gedenkt man des Künstlers aber auch an seiner einstigen Wirkungssstätte. Denn Näher, im Januar 2017 verstorben, zählte zu den Gründungsmitgliedern der Ateliergemeinschaft und des Freundeskreises Wilhelmshöhe, aus dem später der Kunstverein Wilhelmshöhe hervorging, mit dem er bis zuletzt eng verbunden war. „Eine Menge Leben – Zeichnung“ ist diese zweite, parallel konzipierte Ausstellung über das Werk von Max-Peter Näher betitelt, deren Schwerpunkt auf Zeichnungen liegt, darunter auch frühen Werken.

Das Medium Zeichnung erweiterte Näher, indem er es zur Collage ergänzt, Fotografie und Zeichnung zusammen wirken lässt oder sie übermalt. Anfang der 70er Jahre begann Näher, wirkungskräftig mit Pastellkreide und Buntstiften zu arbeiten.  Szenen aus dem Fussball, Autorennen oder Sport setzte er fast Pop-Art-mäßig auch in Buntstiftzeichnungen um, große Gemälde aus dieser Zeit eröffnen auch den Rundgang durch die Ausstellung im Schloss Ettlingen. Man darf auch hier mehr als gespannt sein auf diesen zweiten Teil von Nähers eindrucksvollem Ouvre, von dem jeder Kunstinteressierte nur begeistert sein kann. -rw

Eröffnung „Max-Peter Näher – Eine Menge Leben - Zeichnung“: Fr, 9.3., 19 Uhr, bis 15.4., Kunstverein Wilhelmshöhe, Ettlingen; „Max-Peter Näher – Eine Menge Leben · Malerei“, bis 8.4., Museum Schloss Ettlingen

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