Melanie Smith

Kunst & Design // Artikel vom 16.04.2012

Die in Mexiko-Stadt lebende britische Künstlerin entwickelt die Bildsprachen westlicher Modernen weiter und stellt sie in einen Kontext mit lateinamerikanischer Kultur.

In der Videoarbeit „Xilitla“ fokussiert Melanie Smith bespielsweise den Skulpturenpark „Las Pozas de Xilitla“; angelegt in der Mitte des 20. Jahrhunderts vom englischen Künstler James Edwards, der in den mexikanischen Regenwald eine surrealistische Landschaft aus orchideennachahmenden Betonarchitekturen gepflanzt hat.

Smiths zunächst dokumentarisch anmutende Videoarbeit wird durch mannshohe Spiegel, die unerwartet durchs Bild getragen werden, ins Surreale umgedeutet.

Ihre gesellschaftlich-politisch motivierten Werke wie „Bulto“ sind bei der ersten institutionellen Einzelausstellung der Künstlerin in Deutschland ebenso zu sehen wie eigens dafür geschaffene Videos, Gemälde und Installationen. -pat

Eröffnung: Di, 22.4., 11 Uhr, bis 24.6., Villa Merkel, Esslingen

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