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Kunst & Design // Artikel vom 04.03.2018

Hans Thoma wird gern unterschätzt und als Maler des Schwarzwalds abqualifiziert.

Dabei ist sein thematisches und künstlerisches Spektrum um einiges größer und zeigt die Weltläufigkeit des Künstlers aus Bernau. Seine Landschaftsgemälde, seine fantastischen und fantasievollen Interpretationen antiker und christlicher Motive, vor allem seine Begeisterung für das Handwerk lassen ihn auch zu einem Mittler der Moderne werden.

Zudem war er ein präziser Bilderfinder. Als Direktor der Kunsthalle Karlsruhe und Gründer der Majolika war er wegweisend für das spätere Bauhaus. Nach Thoma folgt ab dem 24.3. eine Ausstellung über die Erfindung des Biedermeier, einer Zeit, die nicht so gemütlich war, wie man heute annimmt: „Gediegener Spott. Bilder aus Krähwinkel“. -gepa

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