Mythos Titanic

Kunst & Design // Artikel vom 30.03.2012

Der selbstspielenden Philharmonie-Orgel der Freiburger Firma Welte, 1982 erster Erwerb des Landes Baden-Württemberg für sein noch zu gründendes Musikautomatenmuseum, haftet eine Legende an.

Sie sei nicht rechtzeitig fertig geworden, um ihren vorgesehenen Platz an Bord der Titanic einzunehmen – und ist somit vom Untergang verschont geblieben. Dessen 100. Jahrestag erklärt Bruchsal zum Motto einer Veranstaltungsreihe rund um jenen Luxusliner, dem auf der Jungfernfahrt am 14.4.1912 ein nordatlantischer Eisberg in die Quere kam.

Das Deutsche Musikautomaten-Museum spürt der Geschichte seines besonderen Sammlungsstücks, der Titanic-Orgel, im Rahmen einer Ausstellung vom 30.3.-30.9. nach. „Dem Mythos der Titanic auf der Spur“ (Sa, 14.4., 9.30-15 Uhr) ist auch eine Radtour: Sie führt vom Schloss Bruchsal ins elf Kilometer entfernte Schloss Gondelsheim, wo sich das Titanic-Zimmer befindet, von dem angenommen wird, dass die Ausstattung dem späteren Salon von Kapitän Edward John Smith entspricht.

Außerdem geht James Camerons „Titanic“ als 3D-Wiederaufführung abermals auf Kollisionskurs; das Bruchsaler Cineplex lässt sie bereits am Mi, 5.4. und damit einen Tag vor Kinostart vom Stapel. -pat

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