Neuer Blick auf die Neue Sachlichkeit

Kunst & Design // Artikel vom 01.06.2013

Karl Hubbuch gehört zu den festen Größen dieser Malweise.

Die Grötzinger Malerkolonie und die Karlsruher Akademie sind dafür in den 20er Jahren bekannt. Dass Hubbuch aber nicht nur mit Pinsel und Stift die Menschen in ihren alltäglichen Verrichtungen einfing, sondern auch mit der Kamera, war bislang kaum bekannt. Damit räumt die Städtische Galerie jetzt auf – und zeigt in einer umfassenden Schau Hubbuch von einer gänzlich anderen Seite, nämlich als Fotografen.

Über 250 Arbeiten, darunter unspektakuläre Straßenszenen aus Paris, Trier und Karlsruhe, Momentaufnahmen von Studierenden und Kollegen sowie Portraits seiner Musen zeigen seine künstlerische Experimentierfreude – nur gelegentlich werden sie Skizzen gegenübergestellt.

Die Ausstellung ordnet außerdem seine Fotografien in den großen Zusammenhang ein. Besonders bemerkenswert sind dabei die Arbeiten der Karlsruher Akademiestudentinnen, die nach ihrer Emigration zum Teil bis in die 60er Jahre hinein als Fotografinnen erfolgreich waren, in der Kunstgeschichtsschreibung aber noch wenig beachtet sind. -ChG

bis 9.6., Städtische Galerie, Karlsruhe

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