Offenburg in der Welt

Kunst & Design // Artikel vom 16.12.2018

Offenburger Globussegmentkarte von M. Waldseemüller

Kolumbus? Wer war Kolumbus?

Eindeutig wurde die „Neue Welt“ auf einer Karte von Martin Waldseemüller nach ihrem Entdecker Amerigo Vespucci „Amerika“ genannt und so heißt sie heute noch und nicht Kolumbien. Weltweit einmalig ist diese Globussegmentkarte, von der es weltweit nur vier Exemplare gibt, jetzt und nur bis Februar im Original zu sehen.

Die neue Dauerausstellung im Ritterhaus führt in fünf Stationen durch 1000 Jahre Stadtgeschichte von 800 bis 1800, erzählt vom sagenhaften König Offo, der Offenburg gegründet haben soll, von Alltag und Lebenswelt im Mittelalter, vom Glauben und von Hexenverbrennung. Berichtet von den vielen Kriegen, über die Grimmelshausen und Moscherosch, prominente Zeitzeugen des 30-jährigen Kriegs, erzählen.

Eine Heilige namens Ursula, die die Stadt vor den Schweden gerettet haben soll, kommt zu Wort, an den großen Stadtbrand von 1689 wird erinnert und an den Wiederaufbau. Bis zu einer elsässischen Baronin, die sich mit anderen in Offenburg gegen Napoleon verschwörte. Eine Fülle von Materialien macht all das anschaulich, Originalbriefe, Reliquien, Kreuze, Dokumente, Bilder. -gepa

Museum im Ritterhaus, Offenburg, Abb.: Offenburger Globussegmentkarte von M. Waldseemüller

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