Oschmann-Preis 2017

Kunst & Design // Artikel vom 15.09.2017

Ulrike Scriba, Würfel intarsiert, 2016

Alle zwei Jahre wird der Oschmann-Kunstpreis von der Gedok verliehen.

Zum siebten Mal geht er an Künstlerinnen der Sparte Angewandte Kunst & Design. 2005 von der Münchener Unternehmerin Elke G. Oschmann gestiftet, sind 2017 Ulrike Scriba (Karlsruhe/Köln), Iris Merkle (Stuttgart) und Susanne Holzinger (München) die Preisträgerinnen. Scriba ist bekannt für ihre Kunst der Intarsienarbeit, ein arbeitsintensives und aufwendiges Verfahren, das vor allem im Art Deco seine Hochzeit hatte. Kästen, Dosen, Tabletts, aber auch freie Arbeiten zeigen Leichtigkeit, Schlichtheit und Eleganz.

Iris Merkle gestaltet individuelle Ringe und fantasievollen Schmuck aller Art, Susanne Holzingers Schmuck besteht aus fragilen Linien aus Stahl, die geometrische Körper aus Luft umspannen. Neben den Ausgezeichneten sind 27 weitere Künstlerinnen zu sehen, die allesamt einen überraschend experimentellen Charakter zeigen, vor allem durch die Verknüpfung von Techniken und Bearbeitungen, wie man sie eher aus der Bildenden Kunst kennt. -gp

Eröffnung: Fr, 15.9., bis 15.10., Regierungspräsidium, Karlsruhe

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