Ost trifft West

Kunst & Design // Artikel vom 04.05.2018

Die wechselseitige Faszination von Orient und Okzident hat seit der Antike immer neue Kunstformen hervorgebracht.

Exotische Ornamentik persischer Miniaturen oder japanischer Drucke, aus China und dem Nahen Osten verbanden sich mit dem Wunsch nach dekorativem Luxus in der Zeit des Art déco, die ebenso durch technologischen Fortschritt und gesellschaftliche Veränderungen gekennzeichnet war.

Beides spiegelt sich auch in der Schmuckkunst wider, wie die 116 Nécessaires, Zigarettenetuis und Uhren (meist von Cartier) umfassende Sammlung „Jewelled Splendours Of The Art Deco Era“ des Prinzen Sadruddin Aga Khan dokumentiert, der die mit Blumen-, Jagd- und Großkatzenmotiven verzierten Stücke von 1972 an für seine Frau zusammengetragen hat.

Am „Internationalen Museumstag“ (So, 13.5.) ist der Eintritt in die neue Sonderausstellung des Schmuckmuseums ermäßigt (Dauerausstellung frei), dazu gibt’s ebenso wie im Technischen Museum der Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie (Bleichstr. 81) unter dem Motto „So ein Theater! – Das Museum wird zur Bühne“ neben Führungen, Tanzdarbietungen und Workshops auch Kostproben aus dem laufenden Programm des Stadttheaters. -pat

Eröffnung: Fr, 4.5., 19 Uhr, bis 6.1., Schmuckmuseum, Pforzheim

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