Otto Herbert Hajek

Kunst & Design // Artikel vom 04.07.2016

Er nannte sich „Bildner“ und insofern ist auch der Untertitel der Ausstellung seiner Werken mit „Malerei und Skulpturen“ trefflich gewählt.

Denn der Stuttgarter Künstler arbeitete sowohl in der Dreidimensionalen in Bronze, Holz und Stahl als auch auf Papier und Leinwand. Für die Farbfassung seiner oft großformatigen Werke bevorzugte er die Grundfarben, die er gern als „Farbwege“ über die Plastiken laufen ließ und oft mit Gold akzentuierte.

Gerade wurde in Mannheim eines seiner Signet-Werke am ehemaligen Postbahnhof abgerissen, da zeigt Ewald Schrade sehr zeitaktuell einen Querschnitt aus jenen Jahren, in denen die Stadtväter gern Hajeks betonlastige Kunst dazu heranzogen, um öffentliche Plätze farbig durchkomponieren zu lassen. -ChG

bis 16.7., Galerie Schrade, Karlsruhe

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