Pas de deux

Kunst & Design // Artikel vom 25.06.2016

Pas de deux meint eigentlich einen formalen Regeln unterworfenen Balletttanz, der im Duett aufgeführt wird.

Im Kunstkontext mag man sich vielleicht die Zusammenarbeit zweier Künstler vorstellen, deren Ergebnis leichte, tänzerische Motive aufweist. Dem ist aber eher nicht so, wenn Knecht und Burster Pavel Schmidt und Alfonso Hüppi unter diesem Titel zeigen.

Zwar prägt der Dialog Schmidts Arbeiten; seinen Kitschrepliken, mit denen er sich mit Kunstwerken anderer Künstler auseinandersetzt, wohnt aber ein zerstörerisches Element bei. Das Moment des Auffindens scheint dabei der gemeinsame Nenner mit Hüppi zu sein, der allerdings mit Fundstücken aller Art hantiert, um elementare Zeichen aufzuspüren. -ChG

Eröffnung: Sa, 25.6., bis 30.7., Galerie Knecht und Burster, Karlsruhe

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