Poetische Expansionen Teil 2

Kunst & Design // Artikel vom 22.10.2017

Neue künstlerische Formen entstanden ab den 1950er Jahren vor allem in Süddeutschland, einige Dichter aus Stuttgart begannen, die Poesie zu erweitern um künstlerische Medien.

Die Grenzen zwischen Text, Bild, Objekt, Theater und Musik wurden aufgehoben, die Kunst löste sich von ihren herkömmlichen Materialien und Produktionsverfahren und öffnete sich für technische Medien und sogar für Computer. Im ZKM untersucht die Ausstellungsreihe „Poetische Expansionen“ die Aufweichungen und gegenseitige Beeinflussung der verschiedenen Künste und zeigt, welche Art von Literatur dabei herauskam.

Dichter und Künstler wie Nanni Balestrini, Reinhard Döhl, Helmut Heißenbüttel, Hansjörg Mayer, Gerhard Rühm und Konrad Balder Schäuffelen traten das Erbe Mallarmés, der Futuristen und Dadaisten an, Sprache, Laute, Zeichen wurden zu Material, zu Objekten, zu Aktionen und Performances. -gp

bis 22.10., ZKM, Karlsruhe

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