Presseerklärung von INKA Verlag & UND Plattform zur „ZART“-Kunstschau

Kunst & Design // Artikel vom 12.07.2022

ZART (Abb.: Jochen Schambeck – „KunstFaust“)

Liebe Künstlerinnen und Künstler, wir bedanken uns nochmals ganz herzlich bei allen für die Teilnahme und das superpositive Feedback!

Die „ZART“ 2022 war eine vitale zeitgenössische Kunstschau, wie man sie leider viel zu selten erlebt. Wir hatten einen ganzseitigen Artikel in der „art“-Beilage der Zeitschrift „Monopol“, auch die BNN kündigten die Schau freundlich an.

Es kamen – ohne Gäste – rund 500 zahlende BesucherInnen zur „ZART“-Kunstschau vom 8. bis 10.7., die eine vitale, zeitgenössische Kunstschau in zwei Hallen und die schöne Atmosphäre im Open-Air-Café inmitten der Skulpturen von Pavel Miguel genossen. Eine gute Besucherzahl, es war ja jede Menge los an diesem Wochenende.

Leider gab es bereits im Vorfeld und bis zum Start im Hintergrund wenig zarte, sondern heftige Mobbingkampagnen der Künstlergruppe „hart“ um Lorenz Bögle und Maximilian Martinez gegen die Kunstschau. Ersterer veröffentlichte auf seinem Blog: „2022: Wir distanzieren uns von der „ZART KARLSRUHE“, der unabgesprochene Versuch diverser Leute sich die Sache der hART anzueignen.“

Den dadurch angerichteten Schaden kann man nur erahnen, da rund um den Vernissagetag und speziell am Vernissagetag die negativen Postings auf Social-Media-Plattformen, die die Aktivitäten der Independent-Spaces veröffentlichen, wie z.B. Kavantgarde, gepostet wurden. Das trug die Züge einer systematischen Verunglimpfungskampagne.

Zu diesem Post stellen wir fest, dass er komplett auf Unwahrheiten und Lügen beruht. Er hätte längst gelöscht werden müssen. Zu den drei Kernthesen:

  1. Wir hätten nie Kontakt mit der „hart“ aufgenommen, es hätte kein Angebot zur Teilnahme gegeben.
    Wir hatten der „hart“ in einem umfangreichen Mailverkehr von Joachim Hirling (UND Plattform) und Maximilian Martinez (hart) bereits Ende April 2022 angeboten, an der „ZART“ teilzunehmen – kostenfrei. Es kam nach mehreren Mails aber zu keinem Treffen, auch eine Telefonnummer wurde nicht mitgeteilt. Stattdessen steht in dem Post das genaue Gegenteil.
  2. Es habe keine öffentliche Förderung für die „hart“ gegeben, weil die „ZART“ bereits bedacht worden wäre.
    Uns liegt eine Stellungnahme des Kulturamtes der Stadt vor, dass die „hart“ 2022 gar keinen Antrag auf Förderung gestellt hat.
  3. „ZART“ sei ein Plagiat der „hart“.
    Die UND Plattform, zehn Jahre vor der „hart“ am Start, veranstaltete bereits mehrere Schauen parallel zur „art Karlsruhe“. Wenn man sich auf diese Ebene begeben will, dann hat also die „hart“ die UND kopiert. Stattdessen war die UND Plattform der „hart“ seinerzeit sogar dabei behilflich, Fördergelder zu erhalten. Auch der INKA Verlag hat die „hart“ stets medial unterstützt, was mangels Infos oft nicht einfach war.

Roger Waltz (INKA Verlag) & Ondine Dietz (UND Plattform)

 

 

Lorenz Bögle (hart) – Post vom 30.6.2022 auf lorenzboegle.blogspot.com/2019/03/uber-kunst-direkt-vom-erzeuger-und-die.html

DIE hART KARLSRUHE DISTANZIERT SICH VON DER "ZART KARLSRUHE"

Wir haben Nichts mit dieser Veranstaltung gemein, auch nichts mit den Organisatoren.

BITTE NICHT VERWECHSELN

Man hatte uns weder informiert noch gefragt Teilzunehmen, es ist das Konzept, dass die hART Karlsruhe Parallel zur ART Karlsruhe über 5 Jahre aufgebaut hat. Wir hätten gerne Kooperiert. Die Leute aus der Organisation wussten von uns und der ähnliche Name und das ganze Unterfangen sind der Versuch sich auf unsere Arbeit zu setzen und uns mit mehr Medienrummel zu vereinnahmen. Wir bekamen dieses Jahr keine Fördergelder. Leute die sich in unserem Sinne beschwert haben wurden von den Organisatoren rausgeworfen/ausgegrenzt. Wenn man sich schon mit dem Begriff Kunst schmücken möchte, dann sollte man auch Bitte die Kunstgeschichte und Ihre tatsachen im Griff behalten. Es ist eine unverschämte Peinlichkeit geworden. Was Bitte geht da vor?

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