Produktionskunst

Kunst & Design // Artikel vom 20.07.2018

N. Angstenberger, 4093, 2011 (Foto: Dirk Dunkelberg)

Kann man Kunst produzieren?

Wie am Fließband womöglich? Das Produktionskunst-Festival „Drehmomente“ in der KulturRegion Stuttgart legt es darauf an und initiiert interdisziplinäre Zusammenarbeiten: Künstler werden mit regional ansässigen Firmen zusammengebracht, um dort zu arbeiten. Mit Hilfe der ungewohnten Möglichkeiten – Maschinen, Fertigungsprozessen, Produkten oder der Belegschaft – entwickeln sie neue Kunstwerke. Die ungewöhnlichen Kooperationen loten die Grenzen technischer Infrastruktur und Verfahrensmuster aus und eröffnen neue Perspektiven.

Zum Auftakt – der Startschuss für das Festival in der gesamten KulturRegion Stuttgart fällt im Herbst – werden in der Städtischen Galerie Bietigheim-Bissingen ab Juli die Ergebnisse sowie weitere Arbeiten von drei teilnehmenden Künstlern präsentiert: Der Materialcollagist Nándor Angstenberger erhielt bei der Firma Konzelmann Einblick in deren Kunststoffinnovationen, während der Lichtkünstler Joachim Fleischer von der Dürr AG zu neuen Projekt(ion)en inspiriert wurde. Die Konzeptkünstlerin Pia Lanzinger wiederum arbeitete in der Firma für Antriebsgetriebe Atlanta mit der Belegschaft. -sk

Eröffnung: So, 20.7., bis 14.10., Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen

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