Ramses – Göttlicher Herrscher am Nil

Kunst & Design // Artikel vom 17.12.2016

Wer kennt es nicht, das wunderbar komische Lied der Comedian Harmonists, in dem sie die Zustände im Alten Ägypten, insbesondere in der „Bar zum Krokodil“ besingen!

Aber halt, da ging es ja um die Frau des Obersten der Leibwache Potifar und nicht um Ramses (der deutlich später lebte). Die Antikensammlung des Landesmuseums steht seit Jahren immer wieder Pate für eine Auseinandersetzung mit unterschiedlichsten Aspekten der Antike und deren Heranführung bis an die Gegenwart. Nachdem 2007 „Schönheit im Alten Ägypten“ thematisiert wurde und 2013/14 das „Imperium der Götter“, wird jetzt Ramses II. der Große in Karls­ruhe präsentiert.

Der dritte Pharao der Ramessidenzeit regierte im 13. vorchristlichen Jahrhundert und führte Ägypten zu kultureller und wirtschaftlicher Blüte. Insgesamt 250 Exponate umfasst die erste umfassende Überblicksschau in Deutschland; erstmals wird auch die von Ramses II. neu gebaute Hauptstadt Pi-Ramesse virtuell erlebbar sein, und in der Entdecker-Lounge gibt es vieles über die Mumie des Pharaos zu erfahren. Ramses wurde schon zu Lebzeiten als Gott verehrt, er war aber auch Regent und als solcher Militärstratege, Diplomat und Bauherr gleichermaßen. -ChG

17.12.-18.6., Badisches Landesmuseum, Karlsruhe

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