Richard Deacon & Jens Trimpin

Kunst & Design // Artikel vom 29.10.2017

Der international renommierte Bildhauer Richard Deacon erhält für sein Lebenswerk den Ernst Franz Vogelmann­ Preis für Skulptur 2017.

Seit mehr als vier Jahrzehnten umkreist das bildhauerische Schaffen des Briten virtuos die Grundfragen des Skulpturalen. Ob in Holz, Keramik, Edelstahl oder Kunststoff, der Vielfalt seiner Form(er)findungen scheinen keine Grenzen gesetzt. Seine häufig raumgreifenden Arbeiten thematisieren das Miteinander von Fläche und Raum, das Verhältnis von Fülle und Leere, Schwere und Leichtigkeit sowie Bewegtheit und Ruhe.

Dabei misst sich der Bildhauer mit der europäischen Skulpturentradition. Die gemeinsam mit Deacon entwickelte Ausstellung zeigt anhand exemplarischer Werke das ganze Spektrum seiner Materialien und Formen von den Anfängen der 1960er­ Jahre bis in die jüngste Gegenwart. Am 20.10. eröffnen zudem im Deutschhof zwei Ausstellungen: Bis 28.1. sind dort in einer Sonderausstellung Skulpturen aus vier Jahrzehnten von Jens Trimpin zu sehen.

Die Schau dokumentiert die Entwicklung seiner Steinskulpturen von den frühen, noch grob behauenen Marmorarbeiten der 1970er und 80er Jahre bis hin zu Arbeiten aus Granit und Syenit aus der letzten Dekade. Paralle werden in einer Doppelausstellung die Heilbronner Maler Wolf-Rüdiger Hirschbiel und Siegfried Simpfendörfer gezeigt. -rw

Richard Deacon: 29.10.-25.2., Kunsthalle Vogelmann, Jens Trimpin, 20.10.-28.1., Museum im Deutschhof, Heilbronn

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Bitte rechnen Sie 8 plus 8.

WEITERE KUNST & DESIGN-ARTIKEL





Gabriele Köbler: Der Blick geht in die Ferne

Kunst & Design // Artikel vom 05.12.2021

Die lebensgroße Schwimmerin im roten Badeanzug kennen die INKA-LeserInnen schon von der Juni-Ausgabe.

Weiterlesen …