Romy Rüegger

Kunst & Design // Artikel vom 01.10.2020

Die Schweizer Künstlerin Romy Rüegger denkt Ausstellungen von der Performance her.

So werden die drei Installationen ihrer Ausstellung „The Moving Body, The Listening Body – Moving Through Wires Of Wind“ jeweils durch Performances aktiviert (Do, 1.10., 18 Uhr; Sa, 3.10., 15 Uhr). Rüeggers erste Einzelschau in Deutschland vereint drei Installationen, die ihre recherchebasierte Arbeit und deren thematischen Schwerpunkte rund um Arbeit, Anti-Rassismus und Intersektionalismus charakterisieren.

„Approaching Ultra Light“ ist eine sound- und textbasierte Arbeit über nicht-sesshafte Gruppen in der Schweiz, Süddeutschland und dem Elsass, deren Stigmatisierung und die dahinterstehende Doktrin einer möglichst homogenen, sesshaften, weißen Gesellschaft. In „Si Tu Vivais Ici“ untersucht Rüegger, wie sich der Alltag von Frauen in Architekturmodellen angelegt findet. „A Fabric In Turkey Red“ ist eine Studie über „Stille Kolonialismen“, die sich im globalen Handel verbergen, anhand von Recherchen über die industrialisierte Textilproduktion im 19. Jahrhundert. -fd

Eröffnung: Do, 1.10., 19-22 Uhr, Performance: 18 Uhr, bis 29.11., Badischer Kunstverein, Karlsruhe

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