Schmuck von David Watkins

Kunst & Design // Artikel vom 24.07.2009

Er begann als Jazzpianist und Bildhauer, inzwischen ist David Watkins ein bekannter Schmuckkünstler.

Eine Sonderausstellung im Schmuckmuseum Pforzheim zeigt, wie sich sein Schmuck von Miniaturskulpturen zu großformatigen, tragbaren Objekten entwickelt hat, die mit dem Körper interagieren. Der Brite wählt viele Materialien von Papier und Neopren über Stahl bis Gold. Er erprobt ständig neue Technologien und kombiniert sie unkonventionell mit klassischen Methoden der Schmuckherstellung.

In fast 40 Jahren hat Watkins viele kreative Phasen durchlaufen. Gemeinsam mit seiner Frau entwickelt er 1963, inspiriert von Op-Art-Künstlern, „Optic Art Jewellery“ aus schwarz-weißem Acryl. Wenig später war das Paar mit „Flat-Pack“-Papierschmuck erfolgreich.

Zwischenzeitlich wurden die Arbeiten streng monochrom und minimalistisch und entwickelten sich gegen Ende der 70er immer mehr zu einem autonomen Gegenstand mit eigener Aussage am Körper. In den 1980er Jahren zählten Farbe und Improvisation zu wichtigen Motiven. Die Rückkehr zu Gold kennzeichnete die 90er Jahre. Neuerdings sind Abstraktion und Mystizismus bestimmend. -ub

24.7.-18.10., Eröffnung: Do, 23.7., 19 Uhr, Schmuckmuseum Pforzheim
www.schmuckmuseum.de

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