Schmuck, Zeichen- und Druckkunst

Kunst & Design // Artikel vom 16.07.2022

Abb.: 1982/16, Brosche, Silber, Stahl, Kunststoff, Leuchtfarbe, Manfred Bischoff, Berlin, 1982, Foto: Rüdiger Flöter

Zum 500. Todestages von Reuchlin (1455-1522) stehen mit „Schöngeschrieben“ alle Ausstellungsräume im Zeichen von Schmuck, Schrift und Sprache.

Im Sonderausstellungsbereich wird Reuchlins Wertschätzung für Sprachen und fremde Kulturen beleuchtet. Von schmucken Handschriften und kostbaren Drucken spannt sich der Bogen zu zeitgenössischer Kalligrafie aus der Sammlung der Kunstakademie Berlin und skulpturalen Arbeiten des Künstlerduos Fischerartwork. Auch in der Dauerausstellung werden zu jeder Epoche Preziosen mit sprachlichen Elementen gezeigt, z.B. nubischer Silberschmuck aus der Sammlung Sibylle und Wolfgang Mayer.

Auch Konzerte flankieren die Ausstellung: Am Sa, 16.7. findet um 15 Uhr ein Duorezital mit Raphaela Gromes (Violoncello) und Julian Riem (Klavier) statt, mit Musik nach Gedichten und Operntexten von Rossini, Clara und Robert Schumann, Schubert. Am So, 24.7., 11.30 Uhr, heißt es „Tonschrift im Wandel – 500 Jahre Musikgeschichte seit 1522“ mit den Blechbläsern des Gabrieli-Quintetts. „Beflügelte Worte“ ist ein internationaler Opernabend mit Stars von morgen, präsentiert und am Klavier begleitet von Jari Hämäläinen (So, 31.7., 15 Uhr). -rowa

bis 6.11., Schmuckmuseum Pforzheim

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