Schwellengeschichten

Kunst & Design // Artikel vom 01.11.2016

Die Ausstellung mit Arbeiten der niederländischen Künstlerin Mirjam Kuitenbrouwer beschäftigt sich mit dem menschlichen Sehen.

Ob optische Hilfsmittel oder architektonische Elemente – es geht um Perspektive, Blickwinkel und das Verhältnis zwischen Innen und Außen, das Kuitenbrouwer nicht als Gegebenheit begreift, sondern als Möglichkeit, die Sehgewohnheiten in Frage zu stellen und unsere Umgebung neu zu entdecken.

Denn die Wahrnehmung der Umwelt ist je unterschiedlich, ob Fernglas, Brille oder Prisma verwendet werden, ob Türen oder Zäune den Durchblick versperren oder rahmen. In einem Artikel wurde sie als „Wissenschaftlerin, Künstlerin und Archivarin gleichermaßen“ bezeichnet, was den Umstand trifft, dass sie akribisch den feinen Nuancen nachgeht, sie bewusst verschiebt, dabei aber archivierend-erhaltende Methoden wie das Nachbauen ganzer Fassadenwände im Museumskontext anwendet. -ChG

bis 13.11., Galerie der Stadt Backnang

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