Spatial Affairs

Kunst & Design // Artikel vom 01.06.2021

Online-Ausstellungen sind mehr als eine temporäre, gezwungene Alternative zum „richtigen“ Geschehen im musealen Raum.

Das zeigt das Projekt „Spatial Affairs“, das die Thematik des digitalen Raumes selbst zum Inhalt hat. Wie kann der Inhalt einer Online-Ausstellung zu einem räumlichen und responsiven Erlebnis werden? In der virtuellen Umgebung von „Spatial Affairs“ lösen sich Grenzen auf: Zwischen dem Subjekt und seiner Umgebung, zwischen Kunstwerken und Publikum. Die BesucherInnen werden zu Avataren und treffen auf Kunstobjekte, die aus demselben Material bestehen, wie sie selbst – aus Daten.

Entworfen hat diese immersive Umgebung das niederländische Designstudio „The Rodina“ und bezieht sich dabei auf den Computerpionier Konrad Zuse und seine Theorie des „Rechnenden Raums“. Der Komponist Enrico Boccioletti verstärkt die fluide Räumlichkeit mit einer Klanglandschaft, die aus den Sounds der elektromagnetischen Strahlung von Festplatten und dem Brummen von Stimmen besteht. -fd

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