Stadtmuseum & Erinnerungsstätte Ständehaus

Kunst & Design // Artikel vom 20.02.2019

Die Ausstellung „Karlsruhe und Elsass-Lothringen…“ spannt einen Bogen von der Annexion 1871 durch das deutsche Kaiserreich über die Rückgabe 1918 an Frankreich.

So gründeten Karlsruher Geschäftsleute wie der Kaufhausinhaber Max Knopf Filialen im Elsass, die nach dem Ersten Weltkrieg wieder aufgegeben werden mussten. Elsass-Lothringen war auch ein wichtiger Absatzmarkt für die Industrie, auch Architekten beteiligten sich an der dort einsetzenden reichen Bautätigkeit. Nach 1918 musste Karlsruhe knapp ein Fünftel der ca. 32.000 geflüchteten oder ausgewiesenen Elsass-Lothringer aufnehmen. Die Ausstellung endet mit einem Blick auf die aktuelle Bedeutung des Elsass für Karlsruhe.

Während der „art“ finden am Do, 21.2., 17 Uhr, sowie am So, 24.2., 15 Uhr, Führungen statt (bis 28.4. Stadtmuseum, Prinz-Max-Palais). In der Erinnerungsstätte Ständehaus ist noch bis 30.3. die Ausstellung „Politische Pionierinnen. Die ersten Frauen im badischen Landtag 1919“ zu sehen. -rw

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