Städtische Galerie: „Verborgene Spuren“ auf 2021 verschoben

Kunst & Design // Artikel vom 27.11.2020

Hanns Ludwig Katz, Männliches Bildnis, um 1920, Kunsthalle Emden (Foto: Elke Walford, Fotowerkstatt Hamburger Kunsthalle)

Die Vorbereitungen für den Aufbau der Ausstellung waren längst in vollem Gang und die Transporttermine für die zahlreichen Leihgaben größtenteils vereinbart.

Doch dann wurden die Bedenken immer größer, dass die neue Sonderausstellung „Verborgene Spuren. Jüdische KünstlerInnen und ArchitektInnen in Karlsruhe 1900-1950“ in der Städtischen Galerie wegen der Covid-19-Pandemie möglicherweise doch nicht wie geplant ab dem 11.12. gezeigt werden kann.

„Wir haben daher überlegt, ob eine Verschiebung in das kommende Jahr möglich und sinnvoll wäre. Die wichtigste Entscheidungsgrundlage hierfür war natürlich die Reaktion der Leihgeber“, sagt Brigitte Baumstark, Leiterin der Städtischen Galerie Karlsruhe. Nachdem die Anfragen gestartet waren, dauerte es nur wenige Tage und die allesamt positiven Antworten lagen vor: „Wir sind sehr dankbar, dass alle Leihgeber ohne Ausnahme der Verlegung der Ausstellung in das Frühjahr 2021 zugestimmt haben. Das ist angesichts so hochkarätiger Werke wie beispielsweise einem frühen Gemälde von Sonia Delaunay-Terk aus der Kunsthalle Emden oder den Fotografien von Ellen Auerbach aus der Akademie der Künste Berlin keineswegs selbstverständlich“, so Ursula Merkel, Kuratorin der Schau.

Die Ausstellung soll nun vom 6.5. bis 8.8.2021 als Teil der 25. „Europäischen Kulturtage Karlsruhe“ gezeigt werden. -ps/pat

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