Stahlplastik in Deutschland

Kunst & Design // Artikel vom 15.04.2014

Stahl als heute meistverwendeter metallischer Werkstoff ist ein klassisches Produkt der Industrialisierung und hat bereits ab den 1920er Jahren auch Künstler fasziniert.

Rund 100 Jahre künstlerische Stahlbearbeitung zeigen, dass das Material seitdem nichts an Faszination eingebüßt hat. Während die bereits „klassischen“ Positionen der Stahlskulptur – darunter Otto Herbert Hajek, Erich Hauser, Bernhard Heiliger, Norbert Kricke und Günther Uecker – im Ettlinger Schloss zu sehen sein werden, ziehen die jüngeren Arbeiten im Kunstverein ein.

Dass die Trennlinie nicht ganz so einfach zu ziehen ist, machen Künstler wie Hiromi Akiyama, Horst Antes und Franz Bernhard deutlich, die zur Lehrergeneration gehören und „trotzdem“ auf der Wilhelmshöhe gezeigt werden. Dennoch: Es ist eine beeindruckende Fülle und eine schier unglaubliche inhaltliche Bandbreite, die beide Institutionen zusammengetragen haben. Und davon nicht genug: Auch im städtischen Außenraum sind ausgewählte Großplastiken zu sehen. -ChG

Teil I: bis 11.5., Eröffnung Teil II: 16.5., 20 Uhr, bis 22.6., Kunstverein Wilhelmshöhe Ettlingen; 6.4.-29.6., Museum Schloss Ettlingen

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