Tanz, Klang und Raum

Kunst & Design // Artikel vom 27.11.2015

Lothar Späth attestierte Gerlinde Beck ein sensibles Gespür für Techniken und Material.

Und in der Tat hat sie im Verlauf ihres künstlerischen Werdegangs zahlreiche Grenzgänge unternommen, die zu neuen Wahrnehmungsmöglichkeiten von Skulptur führten. Insbesondere die aus zwölf Einzelskulpturen bestehende „Klangstraße“ wurde nach einer Erstpräsentation in Heilbronn in den 70er Jahren als visuelle Klangquelle bespielt.

Sie bildet den Mittelpunkt von Becks interdisziplinärer künstlerischer Auseinandersetzung, bei der es immer wieder um die Skulptur im Raum geht. Die 2006 verstorbene Bildhauerin wollte ursprünglich Tänzerin werden, was sich in ihrem Werk durch eine stete Beschäftigung mit dem Tanz und der zeitgenössischen Musik widerspiegelt. Der 2013 entstandene Film „Raumchoreographien. Begegnungen mit dem Werk der Bildhauerin Gerlinde Beck“ trägt diesem Umstand Rechnung. -ChG

Eröffnung: Fr, 27.11., 18.30 Uhr mit Musikperformance, 28.11.-17.1.16, Kunstverein Pforzheim im Reuchlinhaus

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Bitte rechnen Sie 4 plus 8.

WEITERE KUNST & DESIGN-ARTIKEL





Kunst & Design // Tagestipp vom 25.01.2021

Aufgrund des Bund-Länder-Beschlusses vom 19.1. wird die BKV-Ausstellung der Künstlerin Gitte Villesen in den Sommer verschoben.





Kunst & Design // Tagestipp vom 16.01.2021

Die Karlsruher Galerien eröffnen ihre ersten Ausstellungen 2021 bei einem Onlinerundgang.





Kunst & Design // Tagestipp vom 15.01.2021

Eine Welt ohne Glücksspiel hat es anscheinend nie gegeben.





Kunst & Design // Tagestipp vom 06.01.2021

Dieses Jahr sind es digitale Türen.