Technologie, Wissenschaft und Kunst

Kunst & Design // Artikel vom 27.07.2015

Am Anfang des ZKM stand die Überlegung, diese drei Sphären miteinander zu verbinden und davon ausgehend auszuloten, was die jeweilige Herangehensweise an die Welt von heute der anderen geben kann.

Dass es dem ZKM mit dieser Verbindung bis heute ernst ist, dass ein erweiterter Kunstbegriff auch den Tanz beinhaltet, lässt sich an den Veranstaltungen, die jetzt zur „Globale“ stattfinden, besonders gut erkennen. Ob im Schlossgarten mit dem Workshop „Dance Flow“ (Mo, 27.7./Do, 6.8., jeweils 20.30-21.30 Uhr) oder im ZKM beim Workshop „Datenströme – Bewegungsströme – Tanz“ (Sa, 8.8., 14-17 Uhr) – das Überraschungsmoment, dass Technik, Technologie und Wissenschaft künstlerisch hoch ästhetische Dinge hervorbringen können, ist gewiss.

Deutlich wird das auch bei „Nástio Mosquito presents S.E.F.A.“, einer Performance im Pavillon im Schlossgarten (Sa, 15.8., 20.30 Uhr). Über die Sommerferien kehrt dann auch die „GamePlay“-Ausstellung mit verändertem Gesicht als „Global Games“ wieder zurück (11.8.-17.4.2016, LH 1+2), und ab 14.8. wird der Medienphilosoph Vilém Flusser und dessen Einfluss auf die Künste vorgestellt.

„Bodenlos“ ist diese Schau betitelt, benannt nach seiner Autobiografie, in der er das Exil als Nährboden für seine Philosophie beschreibt (15.8.-18.10., LH 1+2). Bei den „Flusser Talks“ wird sicher auch darüber diskutiert (Fr, 14.8., 14-18 Uhr, Kubus). -ChG

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