Tomi Ungerer Museum

Kunst & Design // Artikel vom 07.01.2007

Über 8000 Zeichnungen schenkte Tomi Ungerer seiner Heimatstadt.

Seit November hat Straßburg nun auch ein eigenes Ungerer-Museum. In der prachtvollen Villa Greiner sind in einem thematischen Rundgang jeweils etwa 300 Werke des 1931 in Straßburg geborenen Künstlers zu sehen.

Mit 24 Jahren emigrierte er nach New York, wurde dort als Illustrator weltbekannt. Später lebte der Zeichner und Karikaturist in Kanada, dann in Irland, und schließlich bezog er auch wieder eine Zweitwohnung in seiner Heimatstadt.

Vergessen hatte das international berühmte Multitalent die elsässische Metropole nie. Doch lange lagerten seine Arbeiten sowie seine umfassende Sammlung alter Spielzeuge in den Depots städtischer Museen. Ungerer ließ nicht locker, nutzte seine Verbindungen und verwirklichte schließlich seinen Traum: ein Tomi-Ungerer-Museum.

Direkt neben dem Nationaltheater liegt das Gründerzeitpalais, das auf drei Stockwerken den enormen Bilderschatz des polyglotten Künstlers, wie sollte es anders sein, in drei Sprachen, präsentiert. Ein gewichtiger Grund mehr, mal wieder einen Ausflug nach Straßburg zu planen. -ub


Tomi Ungerer Museum, Villa Greiner,
2, avenue de la Marseillaise, Straßburg,
Tel. 0033-69 06 37 27

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Bitte addieren Sie 5 und 8.

WEITERE KUNST & DESIGN-ARTIKEL





Kunst & Design // Tagestipp vom 20.11.2020

Wie menschliche und nichtmenschliche Akteure zu einem produktiven Zusammenleben finden, zeigt aktuell die Latour-Ausstellung „Critical Zones“ im ZKM.





Kunst & Design // Tagestipp vom 16.11.2020

Die Bewerbungsphase für das Jubiläum im nächsten Frühjahr ist eröffnet.





Kunst & Design // Tagestipp vom 31.10.2020

Das Karlsruher Künstlerduo „Das Änderungsatelier“ hat für die Junge Kunsthalle eine außergewöhnliche Installation rund um die Gießkanne entwickelt, die zu einer vergnüglichen und zugleich kuriosen Entdeckungstour einlädt.





Kunst & Design // Tagestipp vom 31.10.2020

Seine ersten Streik-Erfahrungen als junger Pfaff-Mitarbeiter dokumentierte Günter Heiberger ebenso wie die Proteste gegen den Abriss des alten Gefängnisses mit seiner Kamera.





Kunst & Design // Tagestipp vom 29.10.2020

Türen trennen Räume und Menschen, können sie aber auch verbinden.