Trude Schelling-Karrer

Kunst & Design // Artikel vom 02.06.2022

Trude Schelling-Karrer (Foto: Schelling Architekturstiftung und Deutsches Architekturmuseum DAM)

Die Sehnsucht nach Italien trieb schon Goethe an.

In der Nachkriegszeit der 1950er und 60er Jahre erlebte die deutsche Italiensehnsucht nicht nur im Schlager eine Renaissance. Auch die Bühnenbildnerin Trude Schelling-Karrer ließ sich in ihren eigenwilligen Entwürfen von der Sehnsucht treiben. Geschwungene Stühle, gestreifte Kissen und Markisen und bunte Vorhänge prägten ihre Bühnenbilder und sind in der Ausstellung „Vorhang auf!“ zu sehen.

Diese Zeitdokumente der damaligen Inszenierungen zeichnen auch das Leben der 2009 gestorbenen Schelling-Karrer „Von der Bühne zur Innenarchitektur“ nach. Grund genug im Rahmenprogramm der Ausstellung mit der Szenografin und Bildenden Künstlerin Beatrix von Pilgrim auf die Arbeit der BühnenbilderInnen zu blicken, die „Hinter den Kulissen und im Rampenlicht zugleich“ agieren (Do, 23.6., 19 Uhr).

Prägend dafür sind die jeweiligen Moden. Entsprechend begibt sich die Literaturwissenschaftlerin Barbara Vinken am 20.6. in einem Vortrag auf die Spur des „Geheimnis der Mode“ als Kulturphänomen (19 Uhr). -fk

Eröffnung: Do, 2.6., 18.15 Uhr, bis 28.8., Prinz-Max-Palais, Karlsruhe

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