Verborgene Schätze aus Wien

Kunst & Design // Artikel vom 17.09.2017

Mit den Kunstsammlungen der Akademie der bildenden Künste Wien und ihren Meisterwerken schreibt die Kunsthalle Würth ihre Reihe bedeutender Gastausstellungen fort.

Die Gemäldegalerie und die 1692 gegründete Wiener Akademie als eine der ältesten Kunstschulen in Europa sind untrennbar miteinander verbunden. 1822 als Stiftung gegründet, umfasst die Sammlung altniederländische Malerei, Gemälde von Rembrandt, Jacob van Ruisdael oder Pieter de Hooch, aber auch erstklassige Werke italienischer Malerei von Tiepolo oder Guardi. Sie beinhaltet heute über 1.200 Exponate, darunter Meisterwerke von Cranach, da Fabriano, Tizian, Botticelli oder Ferdinand Georg Waldmüller.

Ihr plastisches Äquivalent ist eine Sammlung von Gipsabgüssen bedeutender Skulpturen. Seit Gründung wurden auch Zeichnungen und Druckgrafiken sowie ab 1850 Fotografien gesammelt. Heute ist das Kupferstichkabinett nach der Albertina die bedeutendste und umfangreichste grafische Sammlung Österreichs. Sie bewahrt etwa 40.000 Zeichnungen, 100.000 Druckgrafiken und 22.000 Fotografien.

Neben Objekten der Gipsabguss-Sammlung und einem spannenden Querschnitt durch die reiche Zeichnungssammlung von Dürer bis Hrdlicka werden auch Fotografien aus den Pioniertagen des Mediums die Reise antreten. In Schwäbisch Hall können die Wiener Meisterwerke in einen fruchtbaren Dialog treten, denn die Sammlung Würth beherbergt unter ihren 1.500 Werken österreichischer Kunst ebenfalls etliche, die von bedeutenden Absolventen oder Lehrern der Wiener Kunstakademie stammen. -rw

17.9.-8.4.2018, Kunsthalle Würth, Schwäbisch Hall

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