Von Dresden nach Durbach

Kunst & Design // Artikel vom 02.03.2015

1946 fand in Dresden für längere Zeit die letzte Kunstausstellung statt, in der in Ost- und Westdeutschland lebende Künstler gemeinsam ihre Werke zeigten.

Dort wurden bereits die Tendenzen offensichtlich, die sowohl für die gegenständliche als auch für die figurative Kunst der Nachkriegszeit prägend werden sollten – wobei auch die gemeinsamen Wurzeln zu erkennen waren. Rüdiger Hurrle zeigt aus Anlass der 25. Wiederkehr des Mauerfalls unter dem Titel „Getrennte Welten – Formen des Eigensinns“ die künstlerischen Strategien und die Entwicklungen in beiden deutschen Staaten auf, wobei der Eigensinn auf die Künstler sowohl in Ost als auch in West zutreffend ist.

Denn sie mussten ihre eigenen Positionen im jeweiligen System behaupten, wenngleich der Druck – politisch im Osten, seitens des Kunstmarkts im Westen – gleichermaßen auf ihnen lastete. Wiederanknüpfen, Aufbrechen, Ausbrechen und Fortentwickeln sind die vier Aspekte, unter denen Künstler und Kunstakademien der Nachkriegszeit präsentiert werden. Parallel dazu wird noch bis Mitte März in der Reihe „Profile in der Kunst am Oberrhein“ der Grafiker Werner Berges gezeigt. -ChG

Getrennte Welten: bis 21.6., Berges: bis 15.3., Museum für Aktuelle Kunst - Sammlung Hurrle, Durbach

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