Von Henri Matisse bis Louise Bourgeois

Kunst & Design // Artikel vom 14.07.2019

Robert Delaunay, Tour Eiffel, 1926, Musée d‘Art Moderne/Roger-Viollet

Das Musée d’Art moderne de la Ville de Paris zu Gast in der Kunsthalle Würth.

Und immer wieder Paris. Wer in der Städtischen Galerie Karlsruhe nicht genug bekommen hat, kann noch bis September nach Schwäbisch Hall fahren. Dort ist das Musée d’Art moderne de la Ville de Paris zu Gast und zeigt mit 200 Leihgaben die bislang umfangreichste Präsentation der Sammlung außerhalb der eigenen vier Wände. Zu sehen ist eine Reise durch die moderne Kunstgeschichte – aus Pariser Sicht. Dabei sind die Vertreter des legendären Künstlerviertels von Montmartre, die um 1900 das Kunstpublikum schockierten, Pablo Picasso etwa oder Georges Rouault, Henri Matisse, André Derain oder Georges Braque. Nach den Weltkriegen veränderte sich auch die Kunst, die Surrealisten entdeckten das Unbewusste als Quelle künstlerischer Eingebung, während Marcel Duchamp und Francis Picabia jegliche Konventionen verweigerten.

Nach der Besatzungszeit löste Saint-Germain-de-Prés den Montmartre ab als Kreativenviertel. Um 1960 traten die Nouveaux Réalistes auf den Plan, um die Lücke zwischen Kunst und Leben zu schließen – zu ihnen zählten Yves Klein, Arman, César, Daniel Spoerri oder Niki de Saint Phalle. Wer neben der Kunst auch französisches Savoir vivre erleben möchte, sollte sich den 14.7. notieren: Beim Sommerfest der Kunsthalle Würth wird einiges geboten: Von Kurzführungen über Workshops, Lebensmittel und Musik bis hin zum Stöbern in Antiquitäten auf dem „Marché aux Puces“ – mit von der Partie wird dort u.a. auch Albert Maier sein, Antiquitätenexperte und Fachmann bei „Bares für Rares“. -sk

bis 15.9., Sommerfest: So, 14.7., 11-17 Uhr, Kunsthalle Würth, Schwäbisch Hall, Eintritt frei , Abb.:

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