Wiedereröffnung: Wächterhaus der Großherzoglichen Grabkapelle

Kunst & Design // Artikel vom 09.03.2020

Großherzogliche Grabkapelle (Foto: SSG, Günther Bayerl)

Die inmitten des Hardtwalds an der Lärchenallee gelegene Grabkapelle ist das einzige großherzogliche Bauwerk in Karlsruhe, das den Zweiten Weltkrieg weitgehend unbeschadet überstanden hat.

Zum Ensemble gehört das zeitgleich geplante und zwischen 1889 und ’96 erbaute ehemalige Wächterhaus am Klosterweg 11. Bis weit ins 20. Jahrhundert hinein diente es als Wohnhaus für einen Hausmeister, der sich um Pflege und Bewachung des Mausoleums zu kümmern hatte. Nachdem das Wächterhaus über die vergangenen Monaten umfassend saniert wurde, steht nun die Wiedereröffnung bei freiem Eintritt sowie Kurzführungen inkl. Zugang zur Gruft an – als Besuchszentrum mit Kasse, Shop und vielen Infos zur Grablege und den dort beigesetzten GroßherzögInnen (Sa+So, 4.+5.4., 13-17 Uhr).

Im Bruchsaler Barockschloss startet kurz zuvor die Sonderausstellung „Memento Mori“ (Sa, 28.3.-10.5.) von Malerin Karin Bury, die 55 gegenständliche Gemälde und Zeichnungen im Kontext von Werden und Vergehen umfasst. -pat

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