Wunder der Prärie

Kunst & Design // Artikel vom 18.09.2013

Bereits zum achten Mal startet das Mannheimer Festival, um unter Beweis zu stellen, dass Wunder an jeder Straßenecke, an jedem nur denkbaren Ort möglich sind.

Klar, dass es um Wunder geht, die die Kunst bewerkstelligen soll. „Laut geträumt“ heißt dieses Jahr das Motto, unter dem die Klang- und Theater-Installationen, Performances, Interventionen, Stadtteil-Projekte und Ausstellungen stehen. Besonders eindrücklich ist sicher der hölzerne Panzer „cold war/hot dogs“, der auf die lange Jahre die Stadt prägenden Amerikaner verweisen soll, gleichzeitig aber Bühne und Treffpunkt ist.

„Wer macht wen zukunftsfit?“ fragt das Stadtforschungsprojekt der AG AST erneut nach und dokumentiert die zu erwartenden Auswirkungen der geplanten Bundesgartenschau 2023 in Kleingärten um die Feudenheimer Au. Dass sich die Stadt für die Dauer des Festivals in einen quirligen Ort verwandelt, der zu verwundern vermag, ist garantiert. Gleichzeitig läuft in den Reiss-Engelhorn-Museen die Rückschau auf „Die Wittelsbacher am Rhein. Die Kurpfalz und Europa“, die deren fast 600-jährige Herrschaft mit annähernd so vielen Exponaten lebendig werden lässt.

Wer dann Feuer gefangen hat, kann ins Mittelalter eintauchen bei den Festtagen (14./15.9.) oder mit „Historischen Holzspielen“ (21./22.9.). Anlässlich des 200. Geburtstags von Richard Wagner eröffnet außerdem die Ausstellung „Von Feuerzauber und Gralsgesang“, in der der Maler Emil Heckel und der Komponist einander gegenüber gestellt werden. -ChG

Wunder der Prärie: 18.-28.9.; Wittelsbacher: bis 2.3.14, Museum Zeughaus der Reiss-Engelhorn-Museen und Barockschloss sowie in Heidelberg und weiteren Orten; Festtage: 14./15.9., 11-18 Uhr, Toulonplatz/Museum Zeughaus C5, Holzspiele: 21./22.9., 11-18 Uhr, Ehrenhof/Barockschloss; Heckel/Wagner: 29.9.-16.2.14, Museum Zeughaus C5, Mannheim
www.wunderderpraerie.de

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