Zeichnographen

Kunst & Design // Artikel vom 15.10.2017

Der Berliner Künstler und Schlingensief-Schüler Tobias Dostal bekam eben den „Horst-Janssen-Grafikerpreis“ für seine einzigartige Verknüpfung von Zeichnung, Film und Installation.

Seine Arbeiten nehmen Bezug auf die frühen Jahre des Kinos und das „Expanded Cinema“ der 60er und 70er Jahre. An der Schnittstelle von Spiel, Illusion und Kommunikation spielen seine Filmapparaturen und Projektionen mit überraschenden Effekten.

Daumenkino, Filmprojektoren und Stop-Motion dienen dazu, den Ausstellungsraum in ein filmisches Kabinett zu transformieren, in dem auch die Mechanik und Optik der Illusionsmaschinen begreifbar wird, jener Apparaturen,  die er selbst baut, umbaut oder manipuliert. Gezeigt werden u.a. Trickfilme, gezeichnete Animationen und dokumentarische Kurzfilme. -rw

bis 15.10., Kunstverein Wilhelmshöhe, Ettlingen

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