ZKM im Überblick

Kunst & Design // Artikel vom 30.09.2021

Writing The History Of The Future

Längst hat das ZKM seinen Ausstellungsraum auf das Internet ausgeweitet.

Seit Ende Juli läuft die Gruppenausstellung des Stipendienprogramms „Masterclass“ auf masterclass.zkm.de. Hier präsentieren mit Lenny Bittger, Leon Lautenschläger, Ben Rentz, Clara Stett und Ferdinand Waltz fünf junge KünstlerInnen zwischen 15 und 19 Jahren digitale Kunstwerke zwischen Video, Fotografie und Sound, die sie im Rahmen von „Masterclass“, beraten von professionellen Kunstschaffenden, erarbeitet haben.

Mit der Ausstellung „Berechenbar – Unberechenbar“ wandert die digitale Kopie eines ZKM-Lichthofs ab dem 30.10. in die Digitale Kunsthalle des ZDF.  Softwarebasierte digitale Medienkunst-Werke greifen Ideen von Informatik-Pionier Konrad Zuse und Seth Loyd auf, die sich das Universum als riesigen Quantencomputer vorstellten. Die These: Realität kann nicht nur berechnend beschrieben werden, durch Algorithmen lassen sich selbst neue Realitäten generieren (www.digitalekunsthalle.zdf.de).

Außerdem laufen im ZKM folgende Ausstellungen weiter: „Barabási Lab. Hidden Patterns“ über die ästhetische Netzwerkforschung von Albert-László Barabási (bis 3.4.22, Lichthof 1+2), die Bruno-Latour-Gedankenausstellung „Critical Zones“ (bis 9.1.22, Lichthof 1+2), die ZKM-Sammlungsschau „Writing The History Of The Future“ (bis 9.1.22, Lichthof 8+9) sowie die Onlineformate „Drifting, Browsing, Cruising“ und „Spatial Affairs. Worlding“ (beide bis 30.8.23 via zkm.de). Die „Seasons Of Media Arts“ mit Medienkunstarbeiten im öffentlichen Stadtraum von Karlsruhe läuft noch bis zum 17.10. -fd

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