Staatliche Schlösser und Gärten | Schloss Bruchsal

Porträt
Schloss Bruchsal

Als großartiges Ensemble des Barock präsentiert sich heute Schloss Bruchsal, die ehemalige Residenz der Fürstbischöfe von Speyer, mit seinen farbenfrohen Fresken auf den Fassaden. Kaum vorstellbar, dass am 1.3.1945 Schloss und Stadt bei einem Luftangriff in Schutt und Asche gesunken sind. Nach dem Krieg wurde das ab 1722 errichtete Schloss in seiner äußeren Gestalt wieder aufgebaut, die Festsäle detailgetreu rekonstruiert. Besonders beeindruckend: das berühmte Treppenhaus von Balthasar Neumann und der prunkvolle Marmorsaal.

Die eigentlichen fürstbischöflichen Appartements waren nach dem Krieg jedoch als moderne Ausstellungsräume gestaltet; seitdem verwandeln sich die bisher nüchternen Räume zurück in das Gelbe Zimmer, den Thronsaal oder das Galeriezimmer mit Stuck, mit seidenen Wandbespannungen und funkelnden Lüstern. Rund 350 kostbare Möbel, Bildteppiche, Gemälde und Porzellane kehren 72 Jahre nach der Zerstörung an ihren originalen Aufstellungsort in die Beletage zurück, wo sie ab 29.4.2017 zu bestaunen sind! Wer selbst einmal Schlossherr sein möchte, kann einen der sich in Größe und Ambiente unterscheidenden Räume und Säle samt Ehrenhof und Gartenterrasse für Tagungen und Feiern mieten. -pat


Kontakt

Schlossraum 22 a
76646 Bruchsal

Di-So+Fei 10-17 Uhr
ab 1.5.2017:
Eintritt: 8 Euro (erm. 4 Euro)
Audioguide oder Führung zzgl. 2 Euro


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