22. Enjoy Jazz

Popkultur // Artikel vom 05.10.2020

Marie Séfèrian (Foto: Anne Goebel)

Von der Zuversicht angetrieben lässt Rainer Kern das „Festival für Jazz und Anderes“ trotz Virus stattfinden.

Die Grenzen des Jazz werden dabei wie gewohnt weit gedehnt: Die junge britische Combo Dinosaur manövriert im Windschatten von Clubmusik, Soul und klassischen Jazz, getragen vom vielseitigen Spiel der Trompeterin Laura Jurd (Mo, 5.10., 18.30 Uhr, Das Haus, Ludwigshafen). Der Sound des Julia Kadel Trios interessiert sich für die Randgebiete des Jazz nahe von Minimal Music und Neuer Musik (Di, 6.10., 18.30 Uhr, Karlstorbahnhof, Heidelberg).

Els Vandeweyer entlockt ihrem Vibrafon mit Metallkügelchen, gefüllten Tischtennisbällen und Gumminoppen-Handschuhen neue Klänge (Do, 8.10., 20 Uhr, Karlstorbahnhof). Ameli In The Woods ist eines der Bandprojekte der Landesjazzpreisträgerin Franziska Schuster und vereint tranceartige, rhythmisch-komplexe, poppige und seltsame Momente (Mo, 12.10., 19+21.15 Uhr, Ella & Louis, Mannheim).

Gabrielle Randrian Koehlhoeffer spielt den Kontrabass mit südfranzösischer Leichtigkeit. Perkussive Spielweisen treffen auf musikalische Einflüsse der Heimat ihrer Vorfahren, Madagaskar (Di, 13.10., 18.30 Uhr, Karlstorbahnhof). Die Reihe „New Jazz Voices“ präsentiert Marie Séfèrian. Deren Spektrum reicht von Liedern aus Filmklassikern der Nouvelle Vague bis zu vokaler Performance südindischer Perkussion (Do, 15.10., 19+21.15 Uhr, Ella & Louis). -fd

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