4. Zeltfestival Rhein-Neckar

Popkultur // Artikel vom 29.05.2019

Namika (Foto: David Daub)

Um die Infrastruktur des inhaltsfokussierten Liebhaberfestivals zu finanzieren, wird das Palastzelt am MVV-Reitstadion auf dem Maimarktgelände rund ums „Maifeld Derby“ (14.-16.6.) zum vierten Mal Schauplatz der „Zeltfestival Rhein-Neckar“-Reihe.

Oder wie es Delta-Konzerte-Kopf Timo Kumpf im „Musikexpress“ augenzwinkernd formuliert: „Das ist, als ob ein Nationaltheater in seinem Keller eine Schaumparty durchführen würde.“ Und aus den Seifenblasen ploppen nationale wie internationale Musiker unterschiedlichster Genres hervor. Zum Auftakt verständigen sich drei Generationen auf Nena (Mi, 29.5., 19 Uhr), dann stimmt Andreas Bourani (Do, 30.5., 19 Uhr) mit seinem Vier-Oktaven-Organ „Auf uns“ an, bevor Ska-P (Sa, 1.6., 16.30 Uhr) nach fünf Jahren mal wieder in Deutschland spielen, als Support: Ex-„Irie Révolté“ Mal Élevé, Sondaschule und Jaya The Cat. Ganz auf l’amour eingestellt sind die im Duo auftretenden Namika („Je ne parle pas français“) und der Wahl-Mannheimer Liedermacher Joris (Fr, 7.6., 18 Uhr).

Eingefleischte Metal-Fans recken die Faust für Powerwolf (Di, 18.6., 18 Uhr), die Rock-Fraktion versorgen Status Quo (Mi, 5.6., 19 Uhr) und die nach 15 Jahren Pause wieder aktiven Midnight Oil (Fr, 21.6., 19 Uhr). Mit Cypress Hill (Mi, 19.6., 19 Uhr) ist außerdem eine der 90er-Rap-Crews am Start. Auch die Kids bekommen etwas geboten: das Musiktheaterstück „Eule findet den Beat“ (So, 2.6., 14.30 Uhr). -pat

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