After-art-Konzerte 2020

Popkultur // Artikel vom 12.02.2020

Iris Gold (Foto: Joshua Fry)

Von der Preview weg kann man seinen Kunstmessenbesuch bei Live-Gigs quer durch die Genres ausklingen lassen.

Der einst als Wunderkind an der Hammond-Orgel gehandelte und heute fest zu den Bands von Wolfgang Haffner und Bill Evans gehörende Simon Oslender (Mi, 12.2., 20 Uhr, Jazzclub im Jubez) überzeugt auf seinem Debüt „About Time“ mit allem, was Tasten hat. Nicht nur als Punk-Adept gesehen haben sollte man die UK Subs (Mi, 12.2., 20.30 Uhr, Alte Hackerei) um den Ü75er Charlie Harper, die einzige Konstante dieser der Londoner Ursuppe entstiegenen Band. Schräg gegenüber sorgen auf dem Schlachthof-Gelände derweil MC Masta Ace, altgedienter und wunderbarer MC aus Brooklyn, und der kanadische Produzent Marco Polo (Mi, 12.2.,20 Uhr, Substage) für tiefgründige Rhymes und erwärmende Beats.

Tags drauf zollt Iris Gold (Do, 13.2., 20 Uhr, Substage-Café) mit souligem Gesang, phonky Rap-Flow und einer energiegeladenen Liveshow ihren Inspiratoren von Prince bis Wu-Tang Clan Tribut. Am Valentinstag schmachtet Lyambiko (Fr, 14.2., 20 Uhr, Hemingway Lounge) jazzige „Lovesongs“, während Hamburgs Gitarrenpop-Institution Die Sterne (21 Uhr, Kohi) das neue selbstbetitelte Album vorstellt und Singer/Songwriter Philipp Dittberner (20 Uhr, Tollhaus) einen Akustik-Tour-Stopp einlegt. Offenbarer Ausgehkonsens am Samstag: die „After-art-Party“ (Sa, 15.2., 22 Uhr). -pat

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