AKa Frontage - "Mikado Imperial"

Popkultur // Artikel vom 19.05.2008

Eine Totgeburt legt sich eigentlich keiner gerne ins gemachte Nest.

Die sieben Ettlinger AKa Frontage haben ihren Bastard trotzdem Crossover getauft. Abgesegnet, weil ganz eigen geraten, und auf "Mikado Imperial" (Eigenvertrieb) entlocken sie ihm nochmals neue Betonungen: Reggae, Jazz oder funky Versätze mischen sich akzentfrei unter 14 Tracks, denen nur noch der Sprechgesang gemeinsam ist.

Das E-Piano veredelt dünner Instrumentiertes, verpasst Metal-Preschern wie "Epinephrin" die letzte Dosis kichernden Wahnsinns, und sogar Techno-Beats sind diesmal kein Tabu ("Let's Dance").

Gegen Schluss gehen's die "Besten im Südwesten" entspannt freundeskreisig an ("Zwischenbericht", "King Contento" in der 2008-Remix-Fassung), und wenn bei "AKF Industries" die Akustikklampfe abgeht, augenzwinkernd nach Weltherrschaft gegriffen wird, bewegt sich die Nachgeburt weit über Augenhöhe. -pat

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Bitte addieren Sie 4 und 6.

WEITERE POPKULTUR-ARTIKEL





Popkultur // Tagestipp vom 23.12.2020

Der Jazzclub Karlsruhe streamt sich ins neue Jahr.





Popkultur // Tagestipp vom 12.12.2020

Da aktuell keine Livegigs steigen dürfen, wird das „New Bands Festival“ im Dezember gratis aus dem Substage gestreamt.





Popkultur // Tagestipp vom 28.11.2020

Nachdem im November keine Veranstaltungen mit Publikum mehr stattfinden dürfen, nimmt die Kulturhalle wieder ihre Livestreamreihe auf.