Balanescu Quartet

Popkultur // Artikel vom 19.04.2013

Daniel Miller steckte und steckt die Milliarden, die Depeche Mode seinem Label Mute einbrachten, immer wieder in neue, experimentelle Musik.

So auch bei Balanescu. Als ich Anfang der 90er ihre Kraftwerk-Interpretationen für den Deutschlandfunk rezensierte, war das völlig neu – heute sind Klassik-Reinerpretationen und Dekonstruktionen von elektronischer Musik gang und gäbe.

Balanescu leitete seit Ende der 70er das Michael Nyman Ensemble, war Mitglied des Arditti Quartets und ist seit seinem „Possessed“-Album, das ihn über die Grenzen von Klassik und Minimal Music hinaus berühmt machte, auf den Spuren von Filmmusiken, nahm aber auch Lieder der größten rumänischen Volkssängerin Maria Tanase neu auf.

Das spielfreudige, innovative und auch live einfach großartige Streichquartett spielt Lieblingssongs der vergangenen 25 Jahre. Im zweiten Tollhaus-Saal kombinieren derweil die „CubaBoarischen“ Ländler mit Latin-Groove und jodeln den Buena Vista Social Club. -rw

Fr, 19.4., 20 Uhr Balanescu Quartet, 21 Uhr Die Cubaboarischen, Tollhaus, Karlsruhe

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