Beady Belle

Popkultur // Artikel vom 12.03.2015

Wer eine Therapie gegen den haarsträubenden Anti-Multikulti-Unfug dieser Tage braucht, könnte es mal bei Beady Belle probieren.

Die norwegische Band um Sängerin Beate S. Lech hat für ihr neues Album „Cricklewood Broadway“ den Zadie-Smith-Roman „Zähne zeigen“ als Vorlage genommen.

Smith erzählt von der Londoner Immigrationsgesellschaft und ihrer eigenen Suche nach kultureller Identität – bei Beady Belle spiegelt sich das nicht nur in den Lyrics, sondern auch in einer Musik wider, die sich aus Jazz, Soul, Latino und Reggae speist. Ein multikultureller Sound ohne Ethno-Klischees – dafür auch mal mit Drumcomputer. -fd

Do, 12.3., 20 Uhr, Tollhaus, Karlsruhe

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